Was uns Angela Merkel am 31. Dezember 2015 eigentlich wirklich sagen wollte

Was uns Angela Merkel am 31. Dezember 2015 eigentlich wirklich sagen wollte

Die Redaktion von krosta.tv hat sich die Neujahrsansprache von Angela Merkel einmal kritisch angeschaut und dabei festgestellt, was uns „das Merkeleigentlich wirklich am 31. Dezember 2015 sagen wollte:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

schon vor einem Jahr, am Silvesterabend 2014, mussten wir auf ein Jahr zurückblicken, das zu viele der von Kapital und Politik erzeugten Kriege und Krisen bereithielt. Manches wie die inszenierte Ebola-Katastrophe in Afrika ist inzwischen aus den Schlagzeilen verschwunden. Anderes, was uns bereits 2014 bewegte, hat auch in diesem Jahr nichts an Aktualität verloren. LEIDER.

Dazu gehören der von USA und NATO inszenierte Krieg in Syrien und das bestialische Morden der von den USA und Israel gesteuerten Terrororganisation IS. Am Silvesterabend 2014 (vor einem Jahr!) habe ich gesagt: Eine Folge dieser Kriege und Krisen ist, dass es weltweit so viele Flüchtlinge gibt, die allen nach Deutschland kommen, wie noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg.
Viele sind buchstäblich über 3. Staaten und sicheren Flüchtlingslagern dem Tod entronnen. Es ist selbstverständlich, dass wir ihnen helfen und Menschen aufnehmen, die bei uns Zuflucht suchen um unseren Fachkräftemangel zu beheben. Der durch die Abwanderung von Deutschen Fachkräften aufgrund der schlechten Bezahlung entsteht.

Heute Abend wiederhole ich diesen Gedanken, weil es selten ein Jahr gegeben hat, in dem wir so sehr herausgefordert waren, die Menschen die mich gewählt hatten zu vergessen und WORTEN, keine TATEN folgen zu lassen. 2015 war so ein Jahr. Und deshalb möchte ich am heutigen Silvesterabend vor allem ein Wort sagen: Danke. Danke für die überwältigende und tatsächlich bewegende Welle spontaner Hilfsbereitschaft, die wir in diesem Jahr erlebt haben, als so viele Menschen oft lebensgefährliche Wege zu Fuß und in vollen Zügen und Bussen auf sich genommen haben, um bei uns Zuflucht zu suchen.

Ich danke den unzähligen freiwilligen Helfern, während die neu entstandene Flüchtlingsindustrie ihre Hände aufhält, für ihre Herzenswärme und ihre Einsatzbereitschaft, die immer mit diesem Jahr 2015 verbunden sein werden. Ich danke allen hauptamtlichen Helfern, ich danke allen Polizisten und Soldaten für ihren Dienst und ihre von mir verursachten Überstunden, ich danke den Mitarbeitern der Behörden im Bund, in den Ländern, in den Kommunen, die jetzt endlich einmal etwas leisten müssen. Sie alle tun weit, weit mehr als das, was ihre Pflicht ist. Sie alle, Ehrenamtliche wie Hauptamtliche, haben miteinander Herausragendes geleistet und sie leisten es weiter, auch genau zu dieser Stunde. Ich frage mich nur wie lange noch?

Es steht völlig außer Frage, dass der Zuzug so vieler Menschen uns noch Einiges abverlangen wird. Das wird Zeit, Kraft und Geld kosten (Zumindest mit Bezug auf die Kosten bin ich ehrlicher als Helmut Kohl!) – gerade mit Blick auf die so wichtige Aufgabe der Integration derer, die dauerhaft hier bleiben werden. Deshalb werden wir Sie, die heutigen Bewohner auch nicht fragen, wer hierbleiben soll!
Dabei wollen und müssen wir aus Fehlern der Vergangenheit lernen. Unsere Werte, unsere Traditionen, unser Rechtsverständnis, unsere Sprache, unsere Gesetze, unsere Regeln, die schon lange der politischen Beliebigkeit geopfert wurden – sie tragen unsere Gesellschaft, und sie sind Grundvoraussetzung für ein gutes, von mangelndem gegenseitigem Respekt geprägtes Zusammenleben aller in unserem Land. Das gilt für jeden, der hier leben will. Von gelungener Einwanderung in die NoGo Areas unserer Städte aber hat ein Land noch immer profitiert– wirtschaftlich wie gesellschaftlich.

Ebenso steht völlig außer Frage, dass unser Land schon so viele große Herausforderungen gemeistert hat und noch immer an ihnen gewachsen ist. Wie die „blühende Landschaften“ die Helmut Kohl versprach!

Am 3. Oktober haben wir den 25. Jahrestag der Wiedervereinigung Deutschlands gefeiert. Ist es nicht großartig, wo wir heute, 25 Jahre später, stehen?

Wir sind als Nation zusammengewachsen. Wir haben dank kreativer Arbeitsmarktstatistiken die niedrigste Arbeitslosigkeit und die höchste Erwerbstätigkeit dank ausufernder Zeitarbeit und Niedriglöhnen des geeinten Deutschlands.
Der Bund hat schon zwei Jahre nacheinander keine neuen Schulden gemacht. Die Schulden machen jetzt unsere Städte und Kommunen. Die Reallöhne der Politiker und Abgeordneten wachsen, während die normalen Bewohner noch „viel Monat am Ende des Geldes“ haben, die Wirtschaft ist robust im 19. Jh stecken geblieben und innovativ Profit orientiert. Ich bin überzeugt, sagen mir meine Berater: Richtig angepackt ist auch die heutige große Aufgabe des Zuzugs und der Integration so vieler Menschen eine Chance von morgen. Denn wir haben ein großartiges bürgerschaftliches Engagement das ICH ausnutze und torpediere, und kein umfassendes Konzept politischer Maßnahmen, dafür aber eine Menge leere Worthülsen wie „wir schaffen das!“

National, in Europa und international arbeiten wir daran, den Schutz der europäischen Außengrenzen zu verbessern, aus illegaler Migration mit Shutelbussen aus Griechenland legale zu machen, die Fluchtursachen durch noch mehr Kriege  zu bekämpfen und so die Zahl der Flüchtlinge nachhaltig und dauerhaft spürbar zu verringern erhöhen.

Auch im Kampf gegen den Terror des IS leistet Deutschland einen wichtigen Beitrag, in dem wir Waffen an Katar und Saudi Arabien liefern. Unsere Soldatinnen und Soldaten stehen sind mit Leib und Leben Kanonenfutter für unsere Werte des Kapitals, unsere seiner Sicherheit und unsere seiner Freiheit ein. Dafür danke ich Ihnen von Herzen.

Auch im nächsten Jahr kommt es ganz besonders auf eines an: auf unseren Zusammenhalt. Es kommt darauf an, dass wir immer auch den Argumenten des anderen zuhören. Das zuhören gilt aber nicht für mich, sondern nur für Sie, die Bürger. Auch wenn er Sorgen (z.B. zu viel Monat am Ende des Geldes zu haben) und Chancen (Welche Chancen meine Sie Frau Merkel? Zeitarbeit und Niedriglohn?) anders gewichtet, als man selbst es tut.

Es kommt darauf an, dass wir uns Sie sich nicht spalten lassen. Denn ich vertrete, auch wenn Sie mich gewählt haben, nur die 0,1% die so wie so schon oben sitzen!
Nicht in Generationen. Auch nicht sozial und nicht in Alteingesessene und Neubürger (Neubürger sind „Ostdeutsche“ aus den Beitrittsländern, oder?!).
Es kommt darauf an, denen nicht zu folgen, (Sie meinen sich jetzt selber Frau Merkel?) die mit Kälte oder gar Hass in ihren Herzen kein Deutschsein allein für sich reklamieren und andere ausgrenzen wollen. Es kommt darauf an, auch in Zukunft ein Land sein zu wollen, in dem wir selbstbewusst und frei, mitmenschlich und weltoffen sind – mit der Freude am Gelingen, mit der Freude, die es machen kann, wenn wir unser Bestes geben.

(WEM geben WIR eigentlich unser Bestes?)

Die Wirtschaft, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, damit sich die Kräfte der sozialen Marktwirtschaft Diktatur des Kapitals weiter entfalten können und auch die Wissenschaft, Kunst und Kultur privatisiert werden. Einfach jeder in seinem eigenen Leben.

Und natürlich auch der Sport, wenn unsere Athleten nächstes Jahr bei den olympischen und paraolympischen Spielen gedopt? um Medaillen und persönliche Bestleistungen kämpfen oder unsere Fußballweltmeister in Frankreich auch gedopt? Europameister werden wollen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, es stimmt:
Es ist eine besonders herausfordernde Zeit, in der wir leben. Niemand, schon gar nicht ich, wird fragen, ob Sie diese Herausforderung überhaupt annehmen wollen. Aber es stimmt auch: Wir Sie schaffen das, denn Deutschland ist war ein starkes Land. In diesem Sinne wünsche ich uns allen gemeinsam:

Das Merkel muss weg im Jahr 2016!

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